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Leiterplattenfertigung von Würth Elektronik jetzt mit dem zur Zeit
begehrtesten Zertifikat ISO/TS 16949 ausgezeichnet

 
Am 08. Juni 2004 wurden mit der Übergabe des äußerst begehrten und anspruchsvollen Zertifikats ISO/TS 16949:2002 - überreicht durch den TÜV Management Service Mannheim - das Engagement und die Anstrengungen des vergangenen Jahres belohnt.
Die Investitionen in den Aufbau eines ganzheitlichen Managementsystems wurden mit der Zertifizierung nach ISO/TS 16949 ausgezeichnet.
 
Im Frühjahr 2004 stellte sich Würth Elektronik der Herausforderung, dieses Integrierte Managementsystem nach den Anforderungen der ISO 9001:2000 und den automobilspezifischen Zusatzforderungen nach ISO/TS 16949:2002 zertifizieren zu lassen.
Gleichzeitig erfolgte das Wiederholungsaudit nach ISO 14001:1996 mit der Revalidierung nach EMAS.

Würth Elektronik hat seit geraumer Zeit parallel existierende und zertifizierte Managementsysteme für Qualität (DIN ISO 9001) und Umwelt (DIN ISO 14001) im Einsatz. Gemäß den Prinzipien des Qualitätsmanagements misst Würth Elektronik dem systemorientierten Managementansatz, also der Vernetzung von Systemen, den höchsten Stellenwert bei.
Deshalb hat sich Würth Elektronik auch zur Einführung des Integrierten Management Systems aus den Bereichen Qualitäts- und Umweltmanagement sowie Arbeitssicherheit entschlossen. 
 
Dieses Integrierte Management System in Kombination mit der TS-Zertifizierung ist innerhalb der Leiterplatten-Branche eine herausragende und wegweisende Leistung. Mit der Zertifizierung nach ISO/TS 16949 wird Würth Elektronik strukturierte, zielgerichtete und jederzeit nachvollziehbare Beherrschung und Abwicklung aller Prozesse auf höchstem Niveau bescheinigt.
 
Die höchsten Anforderungen der Automobilindustrie an ihre Zulieferanten bilden den Maßstab für die Leistungserbringung. Mit dem ganzheitlichen Managementsystem hat sich Würth Elektronik eine ideale Ausgangsbasis geschaffen, sich trotz zunehmenden Wettbewerbsdruckes erfolgreich am Weltmarkt platzieren und damit ihren Kunden gleich bleibend hohe Leistungen anbieten zu können und dabei auch noch die Umwelt zu schonen.

 
Die Zusammenführung bisher nebeneinander existierender Normen (QS 9000, VDA 6.1) in ein gemeinsames weltweit einheitliches automobiles Regelwerk wie die ISO/TS 16949 stellt die neue Speerspitze in der Automobilindustrie dar. Sie wird neben der International Automotive Task Force (IATF) - vertreten durch die europäische und amerikanische Automobilindustrie - auch durch die Japan Automobile Manufacture Association Inc. (JAMA) unterstützt, wodurch die weltweite Akzeptanz weiter gestärkt wird.
 
Der erste Schritt in Richtung globaler Standardisierung in der Automobilindustrie ist mit der ISO/TS 16949:2002 vollzogen worden. Mit ihr ist die Erwartung verbunden, voraussichtlich für viele Jahre weltweit einen Basisstandard für Qualitätsmanagementsysteme in der Automobilindustrie zu erhalten. 
 
In einem 10-tägigen Audit konnte festgestellt werden, dass für den Geltungsbereich „Herstellung von Leiterplatten“ die Wirksamkeit des Managementsystems entsprechend den automobilspezifischen Vorgaben sichergestellt ist.
 
Als besonders positive Eindrücke wurden von den Auditoren im Auditbericht angemerkt:

- hohes Engagement der Geschäftsleitung, der Führungsmannschaft und der Mitarbeiter 
- kontinuierliches Wachstum seit 2000
- IDEE-Plus: sehr wirksames Verbesserungsvorschlagswesen mit ca. 200 Vorschlägen in 
  2003 und hoher umgesetzter Einsparung
- sehr umfangreicher, informativer und strukturierter Internetauftritt
- umfangreiche Mitarbeit in nationalen Branchengremien (VDL, FED, ZVEI)
- äußerst umfangreiches Weiterbildungsangebot.
 
Umweltbewusstes Handeln ist für Würth Elektronik schon seit vielen Jahren selbstverständlich. Bereits im Jahre 1996 erfolgte die erstmalige Zertifizierung und Validierung des Umweltmanagementsystems.
 
Durch diese erfolgreiche Zertifizierung und Validierung wird gegenüber Öffentlichkeit, Behörden, Mitarbeiten, Kunden und Geschäftspartnern die Wirksamkeit der umweltorientierten Aktivitäten dokumentiert und somit ein positives Image geprägt.
 
Im Auditbericht des Umweltgutachters wurden folgende Punkte besonders hervorgehoben:

- Es konnte eine aktive Einbeziehung der Arbeitnehmer (zum Beispiel durch Sonderaktionen 
  des betrieblichen Vorschlagswesens) und auch des Vertrauensrates festgestellt werden.
 
- Das Unternehmen betreibt eine aktive und offene Kommunikation zu Umweltthemen im
  örtlichen Umfeld und gegenüber den Kunden sowie anderen interessierten Kreisen.
 
- Die Umweltziele orientieren sich an den festgestellten Prioritäten der Umweltauswirkungen
  und beinhalten neben der Optimierung des Managementsystems auch verschiedene
  Projekte zur Verringerung des Ressourcenverbrauches.