Gedruckte Widerstände

Ein Widerstand ist eine passive elektrische Komponente.

Je nach Anwendung übernimmt der Widerstand folgende Aufgaben:

  • Strombegrenzung
  • Spannungsteiler in Netzwerken
  • Zeitglieder oder Filter zusammen mit Kondensatoren
  • Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme

Ein gedruckter Widerstand wird durch die Bedruckung der Fläche zwischen zwei Terminierungen (Kupfer oder ähnliches Material mit hohem Leitwert) mit einer Polymerpaste mit definiertem Leitwert realisiert.

Ein großer Vorteil von gedruckten Widerständen ist die hohe Zuverlässigkeit gegen thermische Wechselbelastung, die in Temperaturwechseltest (-40 °C / + 125 °C) bis 3000 Zyklen nachgewiesen wurden. Konventionelle Systeme bestehen aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen (Keramik, FR4, Lot) und zeigen unter wechselnden Temperaturen sehr unterschiedliche Längenausdehnung. Dies kann zum frühzeitigen Versagen der Baugruppe führen. Da die Leitpolymere nahezu identische Eigenschaften wie die Leiterplatte haben, tritt dieses Problem unter obigen Bedingungen nicht auf.

Standardwiderstände für pull up/ - down Anwendungen können ohne Laserabgleich mit einer Toleranz von ± 30 % gefertigt werden. Für höherwertige Anwendungen kann die Toleranz mit Hilfe des Laserabgleichs der Widerstände auf ± 5 % über die Gesamtlebensdauer eingeschränkt werden und dies auch unter extremen klimatischen Bedingungen (40°C / 92% rel. Feuchte / 1000h).  

Widerstände lassen sich auch auf den Innenlagen eines Multilayers platzieren. Hierdurch wird wertvoller Platz auf den Außenlagen für die Bestückung gespart. 

Anwendungsbeispiele