Tipps & Tricks für die Bewerbung

Die Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob. Um hier einen guten Eindruck zu machen, gibt es allerlei zu beachten - das fängt bei der Form des Anschreibens an und hört beim Auftreten im Vorstellungsgespräch auf. Hier findest du Tipps, Tricks und No-Gos für deine Bewerbung mit denen es dir sicher gelingt, dich von deiner Schokoladenseite zu zeigen.

Aber vorab unser wichtigster Tipp: Sich zu verstellen bringt nichts. Sei einfach du selbst!

Was muss alles in eine Bewerbung?

Lebenslauf? Anschreiben? Zeugnisse?

Bei den vielen Unterlagen kann man ganz schön durcheinander kommen. Doch was muss alles in meiner Bewerbung enthalten sein, wenn ich mich bei Würth Elektronik bewerben möchte? Das ist gar nicht so einfach. Um sicher zu gehen, dass die Bewerbungsunterlagen vollständig sind, haben wir eine kleine Checkliste für euch vorbeireitet.

Folgendes darf auf keinen Fall in eurer Bewerbung fehlen:

  • das Anschreiben
  • ein Deckblatt (optional mit Foto)
  • ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto
  • Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse
  • Referenzen und Zertifikate (Praktikumsbescheinigungen, Bescheinigungen über Nebenjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten)

Bewerbungsfehler

Falsche Adresse und Anrede, Eselsohren, Rechtschreib- und Grammatikfehler, Bewerbungsfoto aus dem Urlaub, fehlende Anlagen oder unangebrachte E-Mail-Adressen wie „sternchen123“ sind nur ein paar der Fehler, die sich in Bewerbungen einschleichen.

Da die Bewerbung aber der erste Eindruck von euch ist, sollten solche Fehler vermieden werden. Um die Fehlerquote so gering wie möglich zu halten, ist es sinnvoll, auch einen Freund oder ein Familienmitglied über die Bewerbung schauen zu lassen. Oftmals ist man dem eigenen Text gegenüber „blind“ und Fehler werden nicht bemerkt oder überlesen. Steht auch dem Rechtschreibprogramm eures Computers kritisch gegenüber! Fehler wie „mit freundlichen Füßen“ wird es euch nicht anstreichen. Deshalb "Tomaten von den Augen", sodass ihr eure Bewerbung ohne jegliche Fehler abschickt und einem Start in das Berufsleben nichts mehr im Wege steht.

Bewerbungsfoto

Bewerbungsfotos sollten nicht aus dem letzten Urlaub oder aus einem Automaten stammen.

Die Bilder sollten seriös wirken und euch von eurer besten Seite zeigen. Deshalb ist es am sinnvollsten, die Bilder von einem Fotografen machen zu lassen. Er kann sicherstellen, dass ihr deutlich zu erkennen seid und die Bilder professionell aussehen. Achtet bei den Bildern auf eine hohe Auflösung, damit sie auf der Bewerbung nicht verschwommen herauskommen. Um einen seriösen Eindruck zu erwecken ist es außerdem wichtig, angemessen gekleidet zu sein. Aber was heißt das? Jogginghose und Schlabbershirt sollten zu Hause gelassen und gegen eine schöne Bluse / Hemd sowie eine Blazer / Jackett eingetauscht werden. Um euch ein bisschen Hilfe zu leisten, haben wir uns gedacht wir zeigen euch, wie man es NICHT machen sollte.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

„Einen zweiten Eindruck gibt es nicht!“ Innerhalb weniger Sekunden entscheiden wir, ob wir unser Gegenüber sympathisch finden oder nicht. Deshalb ist der erste Eindruck entscheidend

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Das heißt, dass ihr über die Produkte, die Geschichte, Zahlen & Fakten und auch über die Geschäftsführer des Unternehmens bei dem ihr euch bewerbt, Bescheid wissen solltet. Fragen zum Unternehmen werden gerne gestellt. Aber keine Angst - es verlangt niemand von euch, dass ihr jedes Detail zum Unternehmen auswendig könnt.

Folgende Fragen sind außerdem typisch in Vorstellungsgesprächen:

  • Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
  • Warum möchten Sie genau diese Ausbildung beginnen?
  • Erzählen Sie doch ein paar Worte über sich.
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Was würden Ihre Freunde über Sie sagen?
  • Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
  • Warum haben Sie genau unser Unternehmen ausgewählt?
  • Was waren die drei entscheidenden Kriterien für ihre Unternehmensauswahl?

Überlegt euch im Vorfeld mögliche Antworten auf diese Fragen. Ganz wichtig ist auch, Rückfragen vorzubereiten. Fragen zeigen, ob ihr ein wirkliches Interesse Unternehmen habt ob ihr euch intensiv informiert habt. Deshalb: Auf die Plätze, Fragen los!

Informationen zu der Würth Elektronik Gruppe findet ihr hier: www.we-online.de

No-Gos bei einem Vorstellungsgespräch

Ein angemessenes Verhalten im Vorstellungsgespräch ist absolute Voraussetzung. Wir haben euch ein paar Punkte zusammengestellt, die im Bewerbungsverfahren gar nicht gehen:

1. Unpünktlichkeit
Wer unpünktlich ist wird als unzuverlässig eingestuft und erweckt keinen guten ersten Eindruck.

2. Schlechte Vorbereitung
Der potentielle Arbeitgeber erwartet eine gewisse Vorbereitung. Hat der Bewerber kein Hintergrundwissen über das Unternehmen, zeigt dies, dass er sich nicht mit dem Unternehmen auseinander gesetzt hat.

3. Überheblichkeit
Als Bewerber sollte man aufmerksam zuhören und nicht mit vorher erbrachten Leistungen prahlen.

4. Handy
Klingelt das Handy während des Vorstellungsgespräches ist dies ein sehr unangenehmer Störfaktor. Deshalb Handy immer ausschalten.

5. Desinteresse
Wer auf Fragen bezüglich der Ausbildung oder des Unternehmens nicht antworten kann, wirkt unmotiviert und erweckt nicht den Eindruck ein ernsthaftes Interesse an einer Ausbildung zu haben.

Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Jeder von euch kennt sie, die eine und entscheidende Frage „Was ziehe ich an?“. am Tag eures Bewerbungsgespräches beschäftigt euch diese Frage sicher besonders stark. Die wichtigste Regel beim Dresscode ist, dass ihr authentisch bleibt und euch für die Ausbildung, die ihr haben wollt entsprechend kleidet. Das optische Gesamtbild sollte harmonisch sein. Mit Farben wie Schwarz, Weiß, Dunkelblau oder Braun könnt ihr nichts falsch machen. Diese Farben sind leicht zu kombinieren und wirken elegant.

Folgende Kleidungsstücke solltet ihr auf jeden Fall zuhause im Schrank lassen:

Frauen: zu kurze Röcke, ein zu tiefes Dekolleté, zu hohe Schuhe oder zu enge Kleidung.

Männer: Hochwasserhosen, fleckige Schuhe, zu tiefer Hemdausschnitt.

Nervosität beim Bewerbungsgespräch?

Nervosität kennen wir alle. Egal ob wir ein Referat in der Schule halten oder uns eine wichtige Prüfung bevorsteht - jeder kennt dieses Gefühl der inneren Unruhe.

Macht euch bewusst, dass ein bisschen Nervenflattern nichts Schlechtes ist. Durch Nervosität habt ihr eine höhere Aufnahmefähigkeit und seid konzentrierter. Trotzdem gibt es einen Trick, um ein wenig entspannter zu sein: Macht euch klar, dass eure Bewerbungsunterlagen so überzeugend waren, dass ihr zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurdet. Dies stärkt euer Selbstbewusstsein und gibt euch wieder mehr Sicherheit. Zudem ist Aufregung menschlich und macht euch sympathisch. Und denkt daran: Euer Gegenüber im Vorstellungsgespräch ist auch nur ein Mensch und saß wahrscheinlich irgendwann mal im gleichen Boot wie ihr.

Selbstpräsentation beim Vorstellungsgespräch

Zeig uns, was du auf dem Kasten hast!

Das Vorstellungsgespräch ist für das Unternehmen die einzige Möglichkeit, euch persönlich kennenzulernen. Oft schon reichen die ersten Minuten um zu entscheiden, ob ihr als Bewerber zum Unternehmen und zu der Ausbildung, für die ihr euch beworben habt, passt. Für euch ist das persönliche Gespräch die Chance, das Unternehmen von euch zu überzeugen. Macht uns deutlich, wieso gerade ihr den Ausbildungsplatz bekommen sollt und warum ihr zum Unternehmen passt. Wichtig ist: Bleibt authentisch!

Du möchtest die Bewerbungstipps gleich in die Tat umsetzen? Alle aktuellen Ausbildungsberufe bei Würth Elektronik findest du hier.