Aus der Garage zum Weltmarktführer

Von der Garagenfirma zum Weltmarktführer

Die Geschichte der Würth Elektronik iBE begann vor knapp 35 Jahren in einer Garage, wie es sich für einen Automobilzulieferer gehört. Als 2-Mann-Unternehmen nahm die Firma in der Garage des Geschäftsführers ihren Betrieb auf. Die ursprüngliche Absicht, das vorhandene Know-how im Bereich Schaltnetzteiltransformatoren zu vermarkten, zerschlägt sich in kürzester Zeit. Vielleicht lag es an der Garage. Die noch vorhandenen Anfragen über Entstördrosseln für Bohrmaschinen halten das kleine Unternehmen zunächst über Wasser. Bald schon treffen aber die ersten Aufträge aus dem Automotivebereich ein. Ferritkerne und Spulen werden zugekauft und mit Unterstützung einer Behindertenwerkstatt, sowie von Heimarbeiterinnen, komplettiert.

Von der Garage ins Wohnzimmer

Um den Anteil der zugekauften Teile einzugrenzen, entscheiden sich die Unternehmer für die Investition in eine Wickelmaschine, die – aufgrund Platzmangels – nicht in der Garage, sondern in einer benachbarten Behindertenwerkstatt aufgestellt wird. Ein Jahr später findet diese und eine weitere Wickelmaschine ihren Einsatzort im Wohnzimmer und Keller eines Mitarbeiters der Behindertenwerkstatt.

Vom Wohnzimmer auf den Bauernhof

Ende der 80er Jahre wird das Produktionsvolumen nahezu verdoppelt. Die Inbetriebnahme von zwei weiteren Wickelmaschinen auf dem Bauernhof einer Familie im Umland Passaus macht dies möglich. Überraschend auftretende Probleme mit der Stromversorgung werden kurzerhand durch den Kauf eines eigenen Generators gelöst. Mit dem Bau des Firmengebäudes in Thyrnau 1990, sind schließlich auch alle Stromversorgungsprobleme beseitigt. Fortan beginnt das rasante Wachstum der Würth Elektronik iBE und der Aufstieg zum Weltmarktführer im Bereich Stabkerndrosseln.