Würth Elektronik eiSos gewinnt Auszeichnung

Der Hohenloher Elektronik-Bauteilehersteller Würth Elektronik eiSos gewann bei der Leser­wahl der Fachzeitschrift „Elektronik“ den ersten Platz bei der Wahl zum Produkt des Jahres 2014 in der Kategorie Stromversorgung. Ausgezeichnet wurde ein Spannungswandler-Modul zur Leiterplattenmontage der Serie „MagI³C“.

Die Fachzeitschrift „Elektronik“, die im Weka-Verlag erscheint, bittet jedes Jahr seine Leser in elf Kategorien das Produkt des Jahres zu wählen. In der Kategorie Stromversorgung hat Würth Elektronik eiSos dieses Jahr den ersten Platz in der Lesergunst erzielt. Mit dem Hableiter­baustein wurde ein Modul entwickelt, dass ohne zusätzliche externe Bauelemente auskommt. MagI³C steht für „Magnetic Integrated Intelligent IC“. Die für den Betrieb erforderliche Spule wurde, ebenso wie die Kondensatoren, auf dem Chip integriert. Die Module wurden zur Spannungs­versorgung für Point-of-Load DC/DC-Wandler, FPGAs, DSPs, MCUs, MPUs und I/O-Schnittstellen entwickelt.

Die Module der MagI³C-VDRM Reihe mit variabler Ausgangsspannung weisen einen Eingangs­spannungsbereich von 6 V bis 42 V sowie einem Ausgangsspannungsbereich von 0.8 V bis 24 V auf. Hier ist neben der Ausgangsspannung auch die Schaltfrequenz (200 kHz bis 800 kHz) und der Soft-Start einstellbar. Die Module zeichnen sich durch ihre hohe Leistungsdichte aus. Ihre Grundfläche ist deutlicher kleiner als bei einer diskreten Lösung.

Die Leser schätzen an der Entwicklung im besonderen Maße die praxisorientierte Lösung und Integration von mehreren Bauteilen in einem Modul, das die Entwicklungszeit deutlich verkürzt und die Komplexität des Schaltungsdesigns reduziert.

Diese Vereinfachung kam auch in der Laudatio des Fachredakteurs für Stromversorgung und Halbleiter Herrn Dr. Jens Würtenberg zum Ausdruck: „Der Bau von Stromversorgungen gehörte einst zu den Königsdisziplinen der analogen Elektronik. Dieses Metier erschöpfte sich nicht in der Anpassung von Strom und Spannung an die Kenndaten des nachfolgenden Verbrauchers, sondern bietet Beispiele für kreatives Schaltungsdesign gerade im Hinblick auf einen best­möglichen Wirkungsgrad (…) Dies hat sich grundlegend geändert; auch hier hat die Digital­technik Einzug gehalten. Aber die heute ausgezeichneten Bausteine arbeiten alle noch analog. Vielleicht, weil die Welt analog ist und die Stromversorgung für eine elektronisches System ohne Sensoren die einzige Verbindung zur physikalischen Welt darstellt.“

Würth Elektronik hat in der Vergangenheit bereits zwei Mal die Wahl zum Produkt des Jahres gewonnen: 2010 mit einer Multilayer-Induktivität für mobile Endgeräte und 2012 mit einer Spule im Embedded-Faltflex-Verfahren.