Drei stromkompensierte Drosseln der Serie WE-CMB in unterschiedlichen Größen

Aluminium-Elektrolyt- vs. Aluminium-Polymer-Kondensatoren und wie dessen Vorteile richtig genutzt werden

ANP071

Das zentrale Merkmal von Aluminium-Polymer-Kondensatoren ist, dass an Stelle eines flüssigen Elektrolyt (Bsp.: klassische Elektrolytkondensatoren) ein leitfähiges Polymer eingesetzt wird. Aluminium-Polymer- und Aluminium-Elektrolytkondensatoren besitzen ein sehr gutes Verhalten gegenüber der Einwirkung von Spannung und Temperatur, wobei Aluminium-Polymer-Kondensatoren des Weiteren auch eine sehr positive Eigenschaft in Bezug auf das Thema Alterung besitzen. Auch preislich sind diese Kondensatoren, sobald die Kapazität in der Applikation größer werden muss, äußerst interessant. Durch das spezielle Konstruktionsverfahren kann außerdem erreicht werden, dass die parasitären Effekte (hier speziell der ESL) erheblich verringert werden. Dies bedeutet für die Anwendung, dass ein hoher Rippelstrom, geringe parasitäre Induktivitäten, hohe Zuverlässigkeit und sehr gute Temperatureigenschaften möglich sind.

Bei der Würth Elektronik eiSos reichen die Kapazitätswerte von Aluminium-Polymer-Kondensatoren von 10 µF bis 2 mF und das bei einem Spannungsbereich von 6,3 V bis 100 V in den verschiedensten Bauformen. Durch die sehr guten elektrischen Eigenschaften sind die Möglichkeiten des Einsatzes sehr vielfältig und reichen von klassischen Back-Up Lösungen von Spannungen, Pufferung der Versorgungsspannung (von ICs), über Bypass oder Auskopplung von Signalen, Filteranwendungen bis hin zur Spannungsglättung von Schaltreglerapplikationen. In dieser AppNote wird auf die Anwendung der Aluminium-Polymer-Kondensatoren im Bereich der Filterung und Spannungsglättung eingegangen.