Einfluss des Ausgangsfilters auf die Regelschleife

Ausgangsspannung ohne Verluste gefiltert

ANP006

Schaltregler weisen ausgangsseitig eine Restwelligkeit in ihrer Ausgangsspannung auf, welche nachfolgende Baugruppen stören und zu elektromagnetischen Beeinflussungen führen können. Zur Störunterdrückung werden daher häufig Ausgangsfilter verwendet, welche unter Umständen Einfluss auf die Regelschleife ausüben können. Um Verluste in der Ausgangsleistung zu verhindern, kann dabei eine Kompensation der Regelschleife erforderlich werden.

Gleichgültig welche Schaltreglertopologie im Einsatz ist, der Ausgangsstrom verursacht durch den parasitären Serienwiderstand ESR und der parasitären Induktivität ESL des Ausgangskondensators eine unerwünschte Restwelligkeit. In Abhängigkeit des gewählten Kondensatortypen entsteht so eine relativ große Restwelligkeit und weist unterschiedliche Kurvenformen auf. So zeigt beispielsweise ein gängiger Elektrolytkondensator, je nach Ausgangsleistung des Schaltreglers, eine Rippel-Spannung bis zu einigen hundert Millivolt. Bei der Wahl eines Keramikkondensators kann die Rippel-Spannung nur noch einige zehntel Millivolt betragen.

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