Charakterisierungsmethoden für flexible Absorberfolien WE-FAS

ANP059

Elektromagnetische Störausstrahlung (EMV) sind zu einem ernsthaften Problem geworden, da sie überall in elektronischen Schaltungen mit unvorhersehbaren und negativen Auswirkungen auftreten können. Diese Problematik ist in den letzten Jahren aufgrund einer Reihe von Faktoren gewachsen, wie z.B. Erhöhung der Schalt- bzw. Arbeitsfrequenz, hohe Integrationsdichte elektronischer Systeme, höhere Leistungsdichten und Reduzierung der Leiterplattendicke und -größe.

Das häufigste Mittel zur Lösung von Problemen mit elektromagnetischen Störungen ist die Abschirmung des Systems mit ableitfähigen Materialien wie Folienbändern, leitfähigen Dichtungen oder der Einsatz von geschirmten Gehäusen. Dennoch beinhalten viele Geräte eine große Anzahl elektronischer Bauteile, die in einem höheren Frequenzbereich arbeiten, welche komplexe EMV-Störungen verursachen können, die mit herkömmlichen leitfähigen Abschirmungen nicht zu beheben sind. Um diese Probleme zu vermeiden, können flexible Absorberfolien wie die WE-FAS Serie eingesetzt werden. Diese Serie besteht aus einem mit Ferritpulver gefüllten Polymer, der sehr gut zur Dämpfung unerwünschter hochfrequenten elektromagnetischen Störungen eingesetzt werden kann. Die in dieser Application Note beschriebenen Charakterisierungstechniken simulieren spezifische Probleme, die sich auf Übertragungsleitungen, Hohlraumresonanz und magnetische Entkopplung konzentrieren. Diese Aufstellungen und experimentellen Ergebnisse werden dargestellt, um je nach Anwendungsfall das Material mit der höchsten Reduzierung elektromagnetischer Störungen zu ermitteln.

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