Lösen leicht gemacht

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Obwohl sie eigentlich für einen dauerhaften Anschluss gedacht sind, müssen Steckverbin­dungen mit Crimp-Kontakten hin und wieder gelöst werden. Damit dies nicht zur Kraftprobe für den Instandhalter wird, der den Steckverbinder dadurch beschädigt, entwickelte Würth Elektronik eine Steck- und Zugkraft reduzierte Alternative.

Hersteller von Elektro-Haushaltsgeräten müssen bereits bei der Entwicklung ihrer Produkte den Servicefall berücksichtigen. Das bedeutet, dass die Verschleiß- und Defekt-anfälligen Kompo­nenten, wie beispielsweise die Brüheinheit einer Kaffeemaschine, leicht zugänglich sein sollten. Noch wichtiger ist es, Bauteile zu verwenden, die nicht erst durch die Reparatur beschädigt werden und somit von Anfang an mit Sicherheit Folgekosten verursachen.

Crimp-Steckverbindungen mit Polzahlen >10 sind zum Beispiel solche Komponenten. Ausgestattet mit Standard-Kontakten, lassen sich diese nur mühselig lösen, bei 24 Polen sind sie nahezu unlösbar. Bei umständlich zugänglicher Einbausituation reichen auch schon kleinere Polzahlen aus, um das Trennen der Wire-to-Board-Verbindung zu erschweren. Weil es gerade an solchen Stellen unmöglich ist, Werkzeuge zu verwenden, hilft nur eins: kräftig am Kabel ziehen! Und den Steckverbinder dabei mechanisch beschädigen.

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