Würth Elektronik EMV-Labor

Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich der passiven Bauelemente und die Durchführung vieler Kundenschulungen im Themengebiet der Elektromagentischen Verträglichkeit wurden bei der Würth Elektronik eiSos in den letzten Jahren der messtechnische Grundstock unseres EMV Labors gelegt. Die Prüfplätze in unserem EMV Labor stellen wir auch unseren Kunden zu entwicklungsbegleitenden Prüfungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns darauf an!

Produktentwicklungsprozess

  • Konformität eines Gerätes mit europäischer Richtlinien für CE-Zeichen
  • Bestandteil EMV Richtlinie 2014/30/EU
  • Vermeidung von Störungen zwischen Geräten und im eigenen Gerät

Das Durchführen von entwicklungsbegleitenden EMV Prüfungen ist eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung der Entwicklungskosten, da EMV Probleme im frühen Entwicklungsstadium lokalisiert werden. So können geeignete Gegenmaßnahme noch kostengünstig im Produkt implementiert werden und ein Verzug im Projektplan vermieden werden.

Ausstattung des EMV Labors

Das EMV Labor ist mit einer Vollabsorberkammer und zwei Schirmräume ausgestattet, auf die sich die Prüfplätze verteilen.

  • Vollabsorberkammer zur Prüfung der gestrahlten Störaussendung und Störfestigkeit:
  • Schirmraum zur Prüfung der leitungsgeführten Störaussendung und Störfestigkeit
  • Schirmraum zur Prüfung von Immunität gegen Burst, Surge und ESD

Das gesamte Leistungsspektrum kann in diesem Dokument eingesehen werden.

Vollabsorberkammer

Geeigneter Frequenzbereich der Ferritabsorberkammer: 30 MHz bis 1 GHz

Distanz Prüfling zur Antenne: 2 m

  • Störaussendung: 30 MHz bis 1 GHz
    Messempfänger Rohde & Schwarz ESRP3 mit FFT-Analyse bis 3 GHz
    Antenne Rohde & Schwarz HL562 ULTRALOG 30 MHz bis 3 GHz
  • Störfestigkeitsprüfung: 80 MHz bis 1 GHz
    Störfestigkeitsprüfung angelehnt an EN 61000-4-3 bis Feldstärken von 36 V/m
  • Adaptierte Automotive Monopolmessung
    Störaussendungsmessung von 150 kHz bis 30 MHz
    An die Messkammer angepasster Aufbau der CISPR 25 Prüfung

Schirmraum zur Ermittlung der leitungsgeführten Störaussendung und Störfestigkeit

  • Störaussendungsmessung:
    Störaussendungsmessung angelehnt an CISPR 16-2-1
    Frequenzbereich 9 kHz bis 30 MHz
  • Störfestigkeitsprüfung:
    Störfestigkeitsprüfung nach EN 61000-4-6
    Frequenzbereich 150 kHz bis 300 MHz bis zu einer eingekoppelten Prüfspannung von 30 V
    Prüfgenerator emtest CWS 500N1.4
    Einspeisung mittels Koppelnetzwerke

Schirmraum zur Prüfung der Störfestigkeit gegen Burst, Surge und ESD

  • Burst und Surge Prüfung
    Prüfgenerator emtest UCS 500N
    EN 61000-4-4; Burst bis 5,5 kV
    EN 61000-4-5; Surge bis 5 kV
    Einkopplung von Surge und Burst auf DC Ports und einphasige Netzanschlussleitungen möglich
    Burst Einkopplung mittels kapazitiver Koppelzange
  • ESD Prüfung
    EN 61000-4-2
    ESD bis 25 kV
    R/C-Netzwerk: 150 pF / 330 Ω; 150 pF / 2000 Ω

Zusätzliches Equipment

  • Ferngesteuerte Kamera zur Überwachung des Prüflings in der Messhalle
  • Prüflingsüberwachung mit Oszilloskop

Kontakt

Sie sind an der Nutzung unserer Räumlichkeiten für Ihre EMV-Prüfung interessiert?
Dann kontaktieren Sie direkt Ihren Ansprechpartner aus dem technischen Vertrieb und vereinbaren Sie einen Termin.

Bei Fragen zur Ausstattung, können Sie auch direkt unsere Spezialisten aus dem EMV-Labor unter folgender E-Mailadresse erreichen:
emc.lab@we-online.de

Eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung zum EMV-Labor in Waldenburg finden Sie hier.

Downloads