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Starrflex-Technologie kombiniert mit Impedanzprüfung

Die hohen Taktraten moderner Bauelemente und die damit verbundenen kurzen Schaltzeiten für hohe Übertragungsraten der Signale erfordern auch bei der Starrflex-Technologie angepasste Impedanzwerte. Nicht nur die Berechnung, sondern insbesondere die Dokumentation und Messung der Impedanzen spielt dabei mittlerweile eine immer wichtigere Rolle.

Bei Starrflex-Leiterplatten muss der Starr- sowie der Flexbereich hinsichtlich der Berechnung von Impedanzen separat betrachtet werden. Hintergrund ist ein differenziertes Signalverhalten, das auf die unterschiedlichen Umgebungsmaterialien zurückzuführen ist. Würth Elektronik setzt hierfür eine spezielle Software ein, welche dies in einem Schritt ermöglicht. Die Ergebnisse aller berechneten Impedanzmodelle, samt der zugrunde gelegten Design- und Materialparameter, werden übersichtlich aufgezeigt. Dies ist für die Projektdokumentation und als Bestandteil der Leiterplattenspezifikation bei der Bestellung ein nicht zu unterschätzender Nutzen.

Starrflex-spezifischer Messcoupon, speziell von Würth Elektronik entwickelt.

Darüber hinaus bietet die neue Software die Funktion, dass eine Aufrasterung (auch Crosshatch genannt) der Referenzkupferlage in der Berechnung berücksichtigt werden kann. Crosshatches bieten in Verbindung mit der Starrflex-Technologie einige wichtige Vorteile. Neben der Erhöhung der Impedanzwerte bei gleichbleibendem Dielektrikumsabstand ist auch das Biegeverhalten, speziell bei dynamischer Belastung, besser. Außerdem kann über Kupferöffnungen Feuchte beim Trockenprozess vor dem Löten besser entweichen. Mittels speziell von Würth Elektronik entwickelter Testcoupons erfolgt die Messung der Impedanzen auch über dem Flexbereich. Damit ist eine komplette Überwachung des Signalverhaltens vom Sender zum Empfänger möglich. Diese starrflex-spezifischen Messcoupons werden in den Fertigungspanel bzw. Liefernutzen integriert. Die Impedanz wird dann vor der Auslieferung an den Kunden gemessen und protokolliert.

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