Großbrand im Leiterplattenwerk Niedernhall

Großbrand im Leiterplattenwerk von Würth Elektronik zerstört Teile der Produktion und Verwaltung am Standort Niedernhall (Hohenlohekreis), Baden-Württemberg. Keine Verletzten, keine Gefahr für Anwohner und Umwelt.


Niedernhall, den 27.12.2014

Aus noch ungeklärter Ursache entwickelte sich am Samstagmorgen ein Großbrand im Leiterplattenwerk von Würth Elektronik am Standort in Niedernhall. Das Feuer zerstörte Teile der Produktion und des Verwaltungsgebäudes. Erste Schätzungen beziffern den Schaden auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Insbesondere das schnelle Eingreifen von 180 Feuerwehrleuten aus acht Wehren mit über 30 Einsatzfahrzeugen konnte das Übergreifen des Feuers auf weitere Produktionsbereiche verhindern. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Zu dieser Zeit ruhte die Produktion aufgrund der Weihnachtsfeiertage.

Für die Anwohner bestand laut Angaben der Feuerwehr zu keiner Zeit eine Gefahr. Aus Sicherheitsgründen wurden die Anwohner aber gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die ersten Gewässerproben zeigen keine Verunreinigung. Die Kriminalpolizei hat Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Leiterplattenwerke von Würth Elektronik in Rot am See und Schopfheim sind von dem Schadenereignis nicht betroffen und arbeiten autark weiter. Auch die selbstständigen Unternehmensbereiche „Elektronische & Elektromechanische Bauelemente (eiSos)“ mit Sitz in Waldenburg und „Intelligente Systeme (ICS)“ mit Sitz in Niedernhall-Waldzimmern sind nicht betroffen und können Ihre Geschäftstätigkeit uneingeschränkt fortsetzen.

Würth Elektronik wird in Kürze alle Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten über das weitere Vorgehen informieren.

Über Würth Elektronik Circuit Board Technology (cbt):

Würth Elektronik Circuit Board Technology ist Teil der Würth Elektronik Unternehmensgruppe mit Sitz in Niedernhall und eine Tochterfirma der Würth-Gruppe, dem Weltmarktführer für Montage- und Befestigungstechnik. Das Unternehmen beschäftigt 7000 Mitarbeiter, 280 davon am Standort Niedernhall.

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